Werther - Handlung

 
Foto:(c) Marie-Luise Manthei
 

1. AKT


»Juli 1772. Das Haus des Amtmanns.«
Der Amtmann übt Weihnachtslieder mit seinen Kindern. Seine Freunde Schmidt und Johann frönen das Leben. Werther tritt ein, um Charlotte auf den Ball zu begleiten. Er ist entzückt vom Treiben der Kinder und Charlottes Fürsorge. Albert kehrt von seiner Reise zurück und erfährt von Sophie, dass ihre Schwester aus dem Haus ist. Bei der Rückkehr gesteht Werther Charlotte seine Liebe. Diese erzählt von ihrer Verlobung mit Albert.


2. AKT


»September 1782. Der Platz vor der Kirche. Schönes Wetter.« Charlotte und Albert haben geheiratet – abseits spotten Johann und Schmidt über das Eheglück. Werther hadert mit seinem Schicksal. Albert ist misstrauisch geworden, doch Werther beteuert, nur Freundschaft zu wollen. Sophie schwärmt für Werther und fordert ihn zum Tanz auf. Werther sucht Charlottes Nähe und wird abgewiesen. Sie bittet ihn, erst an Weihnachten zurückzukommen. Albert erkennt Werthers wahre Beweggründe.


3. AKT


»24. Dezember 1782.«
Charlotte ist von Selbstvorwürfen geplagt, Werther im Stich gelassen zu haben. Sophie versucht, sie aufzumuntern und bittet sie, mit der Familie Weihnachten zu feiern. Werther kehrt zurück. Er beschwört Charlottes Liebe und erinnert an den Frühling ihrer ersten Begegnung. Verzweifelt weist sie ihn an, aus ihrem Leben zu verschwinden. Der zurückgekehrte Albert erhält Werthers Bitte, ihm Pistolen zu schicken.


4. AKT


Werthers Tod
Werther liegt im Sterben. Charlotte ist zu ihm geeilt. Sie klagt sich an, ihre Pflicht über die Liebe gestellt zu haben. Werther fühlt sich erlöst. Aus der Ferne erklingen Weihnachtslieder.