Maria Stuarda

Oper von Gaetano Donizettis in einer halbszenischen Aufführung

Die Rache einer Frau kann unerbittlich sein. Das bekommt auch die schottische Königin Maria Stuarda zu spüren. Sie wird angeklagt, ihren Mann ermordet zu haben. Sie flüchtet nach England und wird dort von Elisabetta, ihrer Cousine und Königin von England, gefangen genommen. Nach 18 Jahren wartet Maria Stuarda noch immer auf ein Urteil – Tod oder Freiheit. Ein Treffen der beiden Königinnen, das der Klärung dienen soll, eskaliert. Schließlich unterschreibt Elisabetta das Todesurteil für die schottische Königin aus zwei guten Gründen: weder will sie ihren Thron verlieren, auf den Maria Stuarda Anspruch erhebt, noch möchte sie ihren Geliebten mit ihr teilen. Unglücklicherweise lieben beide Frauen nämlich den gleichen Mann. Gaetano Donizettis Oper »Maria Stuarda« behandelt einen Konflikt zwischen zwei mächtigen Frauen, der sich am Ende nicht nur auf politischer sondern auch auf persönlicher Ebene abspielt – ein Drama über Macht und Liebe.