Il trionfo del Tempo e del Disinganno

Oratorium von Georg Friedrich Händel

Gerade einmal 22 Jahre alt war Händel, als er 1707 während eines Studienaufenthalts in Rom zu einem allegorischen Spiel von Schönheit, Zeit, Vergnügen und Erkenntnis inspiriert wurde. Dievier genannten Instanzen stehen als Figuren auf der Bühne, stecken ihre Einflussbereiche ab und verteidigen ihre Standpunkte. Dabei verleiht besonders Händels Musik diesem Wechselspiel eine Macht, der man sich kaum entziehen kann. Die Allegorien werden durch sie zu wahrhaftig handelnden, denkenden und fühlenden Figuren.

Überhaupt gilt Händels Musik als Inbegriff barocker Sinnlichkeit. Besonders auf der Opernbühne erfreuen sich die üppig ausgezierten Koloraturarien einer stetig wachsenden Fangemeinde. Der Barock-Schwerpunkt des Theater Aachen erfährt seine Fortsetzung nun mit einem Oratorium, aus dessen Arien sich Händel im Lauf seiner Karriere immer wieder bedient hat.

// in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln