2. Sinfoniekonzert - Tanzzeiten

Werke von Händel // Bach // Mozart // Strawinsky

Programmübersicht:
Georg Friedrich Händel: Suite Nr. 1 aus der »Wassermusik« HWV 348
Georg Friedrich Händel: Suite Nr. 2 aus der »Wassermusik« HWV 349
Johann Sebastian Bach: Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre und Ballettmusik aus »Idomeneo«
Igor Strawinsky: Pulcinella-Suite

Es wird getanzt im zweiten Sinfoniekonzert. Natürlich nur auf dem Konzertpodium, denn das Programm enthält zwei Suiten, also Abfolgen von Tanzsätzen, und schlägt einen großen Bogen aus Barock und Klassik hin zu klassischen Moderne. Zunächst erklingt die erste Suite aus Georg Friedrich Händels „Wassermusik“, die sich der englische König George I. anlässlich einer Flussfahrt auf der Themse komponieren ließ. Ein Boot des Königs wurde von einem weiteren begleitet, auf dem über 50 Musiker Händels festliche Musik spielten.

Auch Bachs Violinkonzerte verbinden barocke Virtuosität und Klanglichkeit. Das Konzert in E-Dur ist uns heute nur aus einer nach Bachs Tod entstandenen Abschrift bekannt. Bachs Autorschaft gilt dennoch als gesichert. Konzertmeister Felix Giglberger übernimmt den Solopart. Mozarts Oper „Idomeneo“ wurde für die Münchner Hofoper komponiert und war der Durchbruch für den jungen Mozart in höchsten Adelskreisen. Inspiriert von einem Aufenthalt in Paris schrieb Mozart neben der obligatorischen Ouvertüre auch noch eine ausgedehnte Ballettmusik im Stil der Tragédie lyrique.

Ebenfalls ein Ballett ist Strawinskys „Pucinella“, mit der Strawinsky dem Sujet entsprechend Musik im Stil der Frühklassik schrieb und somit den Neoklassizismus prägte. Die wichtigsten Nummern der Ballettmusik fasste er in eine lichte tänzerische Suite.