Humanoide

Zukunftswelten spezial

Eine Biochemikerin hat »SPIN« gebaut, einen «Menschen» aus der Petrischale samt Quantencomputer als In-Vitro-Gehirn. Sie sieht aus wie ein Mensch, spricht wie ein Mensch, kann mittels Interface binnen NanoSekunden auf sämtliche Informationen zugreifen und ist ansonsten gänzlich befreit von humanem Ballast wie Emotionen oder Hunger. Was in David Gieselmanns Stück »SPIN« wie eine bizarre Science-FictionGeschichte beginnt, entwickelt sich zu einem Tableau gesellschaftlicher und humanoider Abgründe, in dem die einzige NichtMenschin am Ende menschlicher dasteht als ihr Umfeld.

//Im Anschluss an die Szenische Lesung von »Spin« findet eine Podiumsdiskussion mit dem Autor David Gieselmann, Univ.- Prof. Dr.-Ing. Verena Nitsch (Institutsdirektorin / Fakultät für Maschinenwesen RWTH Aachen) und Dr. Stefan Schiffer (Forschungskoordinator MASCOR / Fachhochschule Aachen) statt, bei der die aufgeworfenen Fragen vertieft werden können.

Das MörgensLab ist ein durch das Land NRW im Rahmen des Programms „Neue Wege“ gefördertes Kooperationsprojekt, das darauf abzielt eine enge Verbindung zwischen den in der Stadt Aachen ansässigen Forschungsbereichen und den szenischen Künsten zu schaffen.