Und die Liebe höret nimmer auf.

»Ich wurde in Fiume geboren, bin in Belgrad, Budapest, Preßburg, Wien und München aufgewachsen und habe einen ungarischen Pass - aber Heimat? Kenn ich nicht.Ich bin eine typisch altösterreichisch-ungarische Mischung: magyarisch, kroatisch, deutsch, tschechisch - mein Name ist magyarisch, meine Muttersprache ist deutsch. Ich spreche weitaus am besten Deutsch, schreibe nunmehr deutsch, gehöre also dem deutschen Kulturkreis an, dem deutschen Volke. Allerdings: der Begriff Vaterland, nationalsozialistisch gefälscht, ist mir fremd... Also, wie gesagt: ich habe keine Heimat und leide natürlich nicht darunter, sondern freue mich meiner Heimatlosigkeit, denn sie befreit mich von einer unnötigen Sentimentalität.«
Ödön von Horváth

Ödön von Horváth - Der Volksversteher in »Der Tagesspiegel«

Interview mit dem Regisseur Michael Helle

 Das Volksstück

 »Die Geschichte vom Fräulein Pollinger«

 »Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich...«