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Sinfonieorchester Aachen


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Liebes Konzertpublikum,

es gibt keine Kultur ohne Musik. Diesem Phänomen trägt das Programm des Sinfonieorchester Aachen in der Spielzeit 2016/17 in besonderer Weise Rechnung: Das gesamte Konzertprogramm ist wie eine Reise zu verstehen, auf der sich zahlreiche Länder- und Kulturgrenzen überschreitende Klangwelten eröffnen. Es kommt zur Begegnung von Bekanntem und Unbekanntem. So wird der Blick bereits im ersten Sinfoniekonzert mit Werken von Borodin, Dun und Takemitsu nach Asien gelenkt, um mit Tschaikowsky wieder in gewohntere Gefilde zurückzukehren. Auch im weiteren Verlauf der Sinfoniekonzertreihe sind Werke aus aller Welt zu hören, womit wir in Zeiten, in denen die rechtspopulistische AfD offen eine »deutsche Leitkultur« in den Theater- und Konzertspielplänen repräsentiert sehen möchte, ein deutliches Zeichen gegen Einfalt und für kulturelle Vielfalt setzen: Mehrfach sind ungewöhnliche Entdeckungen zu machen, wie die Uraufführungen der Konzerte für Gitarre beziehungsweise Bag˘lama von Feliu Gasull und Taner Akyol in Kooperation mit dem Gitarrenfestival Spegtra oder sinfonischer Klezmer mit dem weltberühmten David Orlowsky Trio. Gleich zwei Mal ist die renommierte französische Pianistin Lise de la Salle zu Gast und interpretiert mit Klavierkonzerten von Gershwin und Prokofjew zwei höchst unterschiedliche Kompositionen. Im Neujahrskonzert präsentiert Generalmusikdirektor Kazem Abdullah in seiner letzten Saison Lieblingsstücke aus seiner amerikanischen Heimat und knüpft damit an den internationalen Gedanken an. In einer neuen Reihe mit dem Titel MUSIC LAB begegnen sich Musik und Forschung auf Augenhöhe und finden in der einzig artigen Atmosphäre verschiedener Forschungsinstitute auf dem Campus der RWTH zusammen. Auch der Bereich Jugendarbeit bleibt ein zentraler Aspekt des Programms. Nicht nur mit der überaus vielfältigen Reihe der Familienkonzerte werden junge Menschen angesprochen. Weiterhin gibt es das Jugendkonzert »Music is it!« sowie die Möglichkeit, in Sit-In-Proben der Tätigkeit des Orchesters ganz nah zu sein. Nach dem erfolgreichen Projekt »Was ist Heimat?« im Zusammenhang mit Smetanas »Mein Vaterland« in der Spielzeit 2015/16 werden weitere Kinder- und Jugendprojekte in Anknüpfung an das Konzertprogramm durchgeführt. Gerade in Zeiten, in denen Kultur (wieder) politisch instrumentalisiert und zu einem Kampfbegriff gemacht wird, möchten wir Räume zum Dialog eröffnen, Menschen verschiedener Herkunft und verschiedenen Alters zusammenbringen und sie gemeinsam mit außergewöhnlichen Konzerten berühren und begeistern. Bleiben Sie also neugierig!

Wir freuen uns auf spannende musikalische Begegnungen!
Kazem Abdullah, Christoph Lang
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