Aktuelles
UNSER WEIHNACHTSANGEBOT 3 X INS THEATER FÜR 30,- // 45,– // 60,- €
Ihr individuelles Weihnachtsgeschenk Wer mehr als einen Theater- oder Konzertabend verschenken möchte,... mehr

»Einen Triumph im Sinne des Ensembletheaters...«
Zum Abschluss der vergangenen Spielzeit gab es noch diese schöne Bilanz von Ulrike Gondorf, die am 11.... mehr

Sängerinnen und Sänger für Bürger-Chor gesucht
Am 02. Dezember feiert das Stück »Die Ereignisse« von David Greig Premiere in der Kammer. Das Stück... mehr

Unsere Spielzeithefte in digitaler Form
Liebe Theaterfreunde, unsere Spielzeithefte mit allen Infos zur neuen Spielzeit sind auch online verfügbar.... mehr

Die Geschichte des Theater Aachen

Die Geschichte des Aachener Stadttheaters reicht zurück bis 1751. In diesem Jahr erhielt Aachen sein erstes öffentliches Theater, das von Johann Joseph Couven erbaute Komödienhaus am Katschhof. Mit den steigenden Anforderungen an das Haus entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts Pläne für ein neues Theater. Am 16. November 1822 erfolgte die Grundsteinlegung. Der Staatsbaumeister Friedrich Schinkel schließlich überarbeitete den während einer langwierigen Planungsphase entwickelten Entwurf des Landesbauinspektors Peter Cremer und fügte den klassizistischen Portikus sowie das Giebelfeld hinzu. Nach zweijähriger Bauzeit wurde der Theaterneubau am 15. Mai 1825 mit einer Aufführung der Oper »Jessonda« von Louis Spohr eröffnet. Im Jahr 2000 feierte das Große Haus sein 175jähriges Jubiläum. In den Jahren 1900/01 wurde die Bühne am Theaterplatz unter der Leitung des Berliner Theaterarchitekten Heinrich Seeling umfangreich umgebaut. Den Innenraum verzierte man dem Modegeschmack der damaligen Zeit entsprechend und verringerte die Zahl der Säulen im Hinblick auf eine bessere Sicht. Die auffälligste Veränderung jedoch betrafen die dem Portikus aufgesetzten Türme.

Am 14. Juli 1943 wurde das Theater durch einen Bombenangriff in Schutt und Asche gelegt. Einzig der Portikus und das Foyer entgingen der Zerstörung, wie durch ein Wunder. Bereits wenige Monate nach Kriegsende führte man auf provisorischen Spielstätten jedoch bereits wieder Schauspiele und Opern auf. Baudirektor Philipp Kerz baute das Theater nach den Plänen von Cremer und Seeling wieder auf. Am 23. Dezember 1951 wurde dann mit einer »Meistersinger«-Aufführung unter der musikalischen Leitung des langjährigen Bayreuth-Dirigenten Karl Elmendorf große Neu- bzw. Wiedereröffnung gefeiert.

Erster Intendant des Theaters Aachen war Paul Mundorf (1950–1968), Er funktionierte die Kammer 1953 zur Experimentierbühne um. Es folgten Peter Maßmann (1968–1981), Manfred Mützel (1981–1983) und 1984 Klaus Schultz. Dieser vergrößerte den Orchestergraben, erneuerte die Bühnentechnik, errichtete ein neues Probegebäude und baute die Kammerspiele um. Intendant für die nächsten sieben Jahre war Elmar Ottenthal. Er tauft das Stadttheater Aachen um in Theater Aachen – was die Aachener Bürger jedoch nicht daran hinderte, noch immer von »ihrem Stadttheater« zu sprechen. Unter Elmar Ottenthal wurde das Haus während des ganzen Jahres bespielt, im Sommer wurden Musicals uraufgeführt Als kommissarischer Generalintendant für die Spielzeit 1999/2000 übernahm Claus Schmitz die Leitung des Theaters.

Von der Spielzeit 2000/2001 bis zur Spielzeit 2004/2005 wurde das Theater Aachen von Dr. Paul Esterhazy als Generalintendant geleitet. Unter seiner Leitung profilierte sich das Theater Aachen mit Uraufführungen im Bereich Musiktheater. Zu seinem Leitungsteam gehörten Michael Helle, der seit 2000 Schauspieldirektor war, und Marcus R. Bosch, der von 2002 bis 2012 Generalmusikdirektor der Stadt Aachen war. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist Kazem Abdullah als Generalmusikdirektor in Aachen tätig.

Seit der Spielzeit 2004/2005 ist Michael Schmitz-Aufterbeck Generalintendant des Theaters. Zum Leitungsteam gehören die Chefdramaturgin Inge Zeppenfeld und der GMD Kazem Abdullah. Das Team arbeitet spartenübergreifend und an neuen, überraschenden Verbindungen von Schauspiel, Musik und Tanz.

Viele bekannte Künstler haben in Aachen gearbeitet und hier ihre Karriere begonnen. Stellvertretend seien genannt: Die Dirigenten Leo Blech, Fritz Busch, Herbert von Karajan, Willhelm Pitz, Paul van Kempen und Wolfgang Sawallisch; die Sänger Karl Burrian, Tiana Lemnitz, Ludwig Suthaus, Kurt Moll, Irmgard Seefried, Hartmut Welker, Linda Watson, Luana de Vol, Marcus Haddock; die Schauspieler Willi Birgel, Hans Jörg Felmy, Gerd Heinz, Jürgen Prochnow, Heinrich Schafmeister und Sophie von Kessel und die Regisseure Hans Schalla und Max Ophüls.
Impressum top