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Theater Aachen

Eurogress

5. Sinfoniekonzert - Klassisch

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 44 e-Moll »Trauersinfonie«
Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert B-Dur KV 450
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Legenden und Märchen ranken sich um Joseph Haydns »Sinfonie Nr. 44 e-Moll« mit dem Beinamen »Trauersinfonie«, die der österreichische Komponist um 1770 zu Papier brachte. Mit ihrem tänzerischen, doch schwermütigen und dunklen Klang schrieb man die Sinfonie der »Sturm- und-Drang-Zeit« Haydns zu, in der er die besonders expressiven Gestaltungsmöglichkeiten der Moll-Tonarten für sich entdeckte.
Von gänzlich anderem Charakter ist das 1784 komponierte »Klavierkonzert B-Dur KV 450« von Wolfgang Amadeus Mozart, das mit seinem nur durch die Bläser gestalteten Beginn neue Maßstäbe in der Musikgeschichte setzte und im weiteren Verlauf ein spannungsgeladenes Wechelspiel zwischen Klavier und Orchester darbietet. Der virtuose Klavierpart mit seinen brillanten Läufen und Arpeggien ist bei Martin Stadtfeld, seit seinem Gewinn beim Leipziger Bach-Wettbewerb international gefragt, in den besten Händen.
Johannes Brahms »Sinfonie Nr. 4« schließlich schlägt spätestens mit ihrer Tonart e-Moll einen Bogen zu Joseph Haydns Werk, wendet sich aber trotz ihrer sehnsüchtigen und vielfältig getrübten Stimmung schlussendlich noch einmal in versöhnliches Dur. Arnold Schönberg erhob den »Hamburger Jung« zum Urvater des musikalischen Fortschritts. Brahms Vierte: Ein gewaltiges Schlusswort in dessen sinfonischem Vermächtnis.

So, 25. März 2018, 18.00 Uhr

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Aufführungen
25. | 26. März 2018



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